10. Int. Pößnecker Orgelfrühling

Orgelklänge der Spitzenklasse sind vom 03. bis zum 10. Juni wieder in Pößneck zu hören. Zum 10. Internationalen Pößnecker Orgelfrühling lädt die Kirchgemeinde der evanglisch-lutherischen Kirche mit Unterstützung der Stadt Pößneck herzlich in die Stadtkirche St. Bartholomäus ein.

In diesem Jahr feiern wir mit der 10. Auflage ein kleines Jubiläum. Außerdem steht der Orgelfrühling dieses Jahr im Zeichen der Industrieausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“. Das zweite Konzert (Donnerstag, den 7. Juni) bildet den Abschluss der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung und steht unter dem Titel „Romantikorgel der Industriezeit“. Regionalkantor Hartmut Siebmanns wird in diesem Konzert mit „B-A-C-H“ das berühmteste Orgelwerk von Franz Liszt (in Thüringen komponiert) und mit „Oliver Twist“ eine Romanvertonung aus dieser Zeit erklingen lassen. Darüber hinaus werden die Träumerei „Thüringerwald-Idyll“ des Thüringer Komponisten Karl Kühn und Werke von Dubois, Dupré, Meale und Bret zu hören sein. Den Abschluss des Konzertes bildet eine Paraphrase über „An der Saale hellem Strande“ einem beliebten Lied des 19. Jahrhunderts in der Vertonung von Andreas Willscher als Uraufführung des Abends.

Das Eröffnungskonzert (Sonntag, 3. Juni) wird der Titularorganist der Willibrord-Basilika Echternach Paul Kayser mit Werken von Widor, Reger, Karg-Elert und den Luxemburger Komponisten Decker und Benoit (beide erstmals in Pößneck zu hören) spielen und abschließend über ein Thüringer Lied improvisieren. Paul Kayser studierte u.a. bei Daniel Roth, Olivier Latry, Dame Gillian Weir und Naji Hakim. Er ist Preisträger mehrere int. Wettbewerbe.

Das letzte Konzert (Sonntag, 10 Juni) bestreitet die italienische Organistin Giuliana Maccaroni aus der Rossini-Stadt Pesaro. Sie studierte u.a. bei Harald Vogel, Ludger Lohmann, Ewald Kooiman und Marie-Claire Alain. Giuliana Maccaroni unterrichtet an der Musikhochschule von Triest und ist Organistin der Kirche Christus-König in Pesaro. Sie stellt ihr Konzert unter den Titel „Opernstil und Orchesterimitation in italienischen Orgelkompositionen ab 1800“ und wird neben Werken von Morandi, Petrali und da Bergamo natürlich auch den Jubilar Gioacchino Rossini zu Gehör bringen.

Die Programme der 3 Konzerte sind so angelegt, dass die ganze Vielfalt der großen romantischen Kreutzbach-Jehmlich-Orgel in der Stadtkirche zu Pößneck mit ihren 52 Registern und 2 Transmissionen, 2 Schwellwerken, Ober- und Unteroktavkoppeln und der neuen elektronischen Setzeranlage zu hören sein wird.

Ziel der Konzertreihe ist es auch immer wieder Spitzenorganisten aus anderen Ländern einzuladen, die einen repräsentativen musikalischen Querschnitt aus ihrer Heimat mitbringen um somit im Laufe der Jahre den interessierten Zuhörern die kulturelle Vielfalt möglichst vieler Länder nahe zu bringen. Musik als Brückenbauer zwischen den Kulturen.

Dieses Jahr werden die Länder Luxemburg und Italien vorgestellt, nachdem in den vergangenen Jahren bereits England, Ungarn, Dänemark, Frankreich, Schweiz, USA, Österreich, Niederlande, Belgien und Tschechien an der Reihe waren. In allen Konzerten stehen sich Alt und Neu gegenüber und bringen für die Zuhörer eine gelungene Mischung und viel Abwechslung. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr.

 

Eintrittspreise:

10,00 € / 8,00 € (Schüler, Studenten, Arbeitslose und Schwerbehinderte)

Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt

Karten erhalten Sie an folgenden Vorverkaufsstellen:

Evangelisches Gemeindeamt Pößneck, Kirchplatz 13, Tel. 0 36 47/41 22 80,

Stadtinformation Pößneck, Klosterplatz 2-4-6, Tel. 0 36 47/41 22 95

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